Konstruktive Vorschläge im Kreisschul-Chaos

Die SP Küttigen‑Rombach reagiert auf die jüngsten Querelen rund um die Kreisschule Aarau‑Buchs mit einem klaren Fokus: nicht Schuldige suchen, sondern Lösungen entwickeln.

In einem offenen Brief fordert die Partei, die aktuelle Krise als Chance zu nutzen, um die regionale Schulorganisation und die Schulraumplanung neu auszurichten.Küttigen ist zwar nicht Mitglied des KSAB‑Verbands, aber seit Jahren eng angebunden – und dennoch ohne Mitsprache.
Genau hier setzt die SP an: Sie schlägt die Bildung einer Kreisoberstufe «Aarau plus» vor, in der Küttigen als vollwertiges Verbandsmitglied Verantwortung übernehmen kann. Eine solche Oberstufe wäre optimierter, pädagogisch einfacher zu führen und würde neue Perspektiven für die regionale Schulraumstrategie eröffnen. Die SP betont, dass unterschiedliche Organisationsformen zwischen Aarau und Buchs zwar Mehraufwand bedeuten, regionalpolitisch aber ein Gewinn sein können.Besonders vorausschauend ist der Vorschlag, das Ritzer‑Areal nach Abschluss der Deponiesanierung ab 2029 als Oberstufenstandort Aare Nord zu prüfen. Das Areal ist stadtnah, gut erreichbar und geeignet für alle Oberstufentypen – ein Beitrag zu einer dezentralen, nachhaltigen Schulraumplanung.

Quelle: Aargauer Zeitung, 30. Mai 2026